Viel Lob von Marktbesuchern
Es gibt beliebtere Küchenaufgaben als Spargelschälen. „Da muss man ja sehr exakt arbeiten“, sagt Aline Wimmer-You, die fünf Kilo in einer Viertelstunde schaffe. Ein bisschen länger haben die Kinder der Schlemmerbande Hochschwarzwald schon gebraucht, aber am Ende konnten sie viel Lob für die Spargelcremesuppe einheimsen. 30 Liter wurden gemeinsam gekocht, unter der Anleitung der „Bandenchefin“ vom Adler Bärental und Martin Dünnebacke. Der vertrat seinen kurzfristig verhinderten Sohn Johannes Dünnebacke vom Hotel Schlehdorn, der mit Matthias Hermann von der Waldkuchi der dritte Naturpark-Wirt ist, der die Hochschwarzwald-Gruppe betreut. Der Senior ist selbst Küchenmeister und sagt: „Wir hatten alle viel Spaß.“
Erstmals konnten sich die Kinder in unserem Schlemmermobil vor Publikum beweisen. Die bestens ausgestattete Küche auf Rädern stand auf dem Naturpark-Markt in Furtwangen. Der Verein der Unternehmer und freien Berufe Furtwangen und Gütenbach hatte zum verkaufsoffenen Sonntag geladen. Mittendrin zwischen rund dreißig Anbietern war unsere Schlemmerbande im Einsatz, den Tag über in zwei sich ablösenden Gruppen verteilt. Und weil das Wetter im bis dahin wechselhaften Frühling mitspielte, war viel los – und die mehr als 200 Probiergläser waren im Nu verteilt.
„Viele Leute konnten erst gar nicht glauben, dass es was umsonst gibt“, erzählt Aline Wimmer-You. Dann aber habe sich das schnell auf dem Markt herumgesprochen. „Phasenweise bildeten sich immer wieder kleine Menschentrauben vor dem Schlemmermobil“, sagt die „Augenzeugin“ Johanna Höpfl von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, die in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald regionaler Träger der Schlemmerbande ist. „Schön für die Kinder war, dass sie auf dem Naturpark-Markt direktes Feedback für ihre Leistung bekommen haben“, so Johanna Höpfl.
Aber was ist nun das Geheimnis dieser Spargelcremesuppe, wollten manche Marktbesucher wissen, denn: „Warum bekomme ich das nicht so hin?“ Aline Wimmer-You macht da gar kein großes Bohei drum. Im Gegenteil: „Die war doch früher eine Resteverwertung vom Sonntagsessen“ – und so wird sie im Adler Bärental auch heute noch gemacht. Im Wesentlichen nur aus den Spargelschalen und -abschnitten, weil die Stangen selbst eigentlich doch zu kostbar sind und nur wenige davon als Einlage in die Suppe kommen. Also gut: Wir haben das Rezept mal in unser Portal meisterlich-geniessen gestellt.








